Der Bilch - Das Maskottchen des Nationalparkzentrums

Bilche sind scheue, nachtaktive Nagetiere. Sie werden auch Schlafmäuse genannt, da sie das Winterhalbjahr verschlafen und nur in der wärmeren Jahreszeit aktiv sind.

Bilche haben grosse runde Augen, eine mausartige Gestalt und einen charakteristischen buschigen Schwanz. In den Sommermonaten fressen sie sich einen Winterspeck an und erhalten so eine recht kugelige Körperform.
Unser Bilch, der Gartenschläfer, ist der bunteste der einheimischen Bilche. Ein sicheres Erkennungsmerkmal ist seine schwarze Gesichtsmaske. Der Gartenschläfer bevorzugt lebensräume, in denen vor allem Fels und Gestein vorkommen. Da ist der Nationalpark Sächsische Schweiz genau richtig. Der Gartenschläfer wird etwa 11 bis 16 cm gross plus 9 bis 12 cm für den Schwanz.

Warum ist der Bilch ein Sinnbild für den Nationalpark Sächsische Schweiz ?

Die Bilche stellen mit ihrer Verbreitung in der Sächsischen Schweiz eine zoologische Besonderheit dar. Drei von fünf in Europa heimischen Gattungen mit je nur einer Art sind in der Sächsischen Schweiz angesiedelt. Die drei Bilche, die bei uns vorkommen sind Siebenschläfer, Gartenschläfer und Haselmaus.
Insbesonderefür den Gartenschläfer als typische Fels- und Höhlenbewohner ist der geschützte Fels- und Waldnationalpark der ideale Lebensraum.