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Die größte der Höhlen am Kleinhennersdorfer Stein ist die „Lichterhöhle“, die nach den hier bei Feiern von Bergsteigern aufgestellten Kerzen benannt wurde. Deutlich erweitert wurde die jetzt 20 m lange und 15 m breite Schichtfugenhöhle durch Sandgewinnung. Der Sand war wegen seiner Weiße und Feinkörnigkeit besonders gut als Dielenstreu- oder Scheuersand zu gebrauchen. Eine benachbarte Höhle wurde nach Friedrich Hermann Hempel aus Königstein als „Sand-Hampel-Höhle“ bezeichnet, wobei im Volksmund Hempel zu Hampel wurde. Um 1870 hatte Hempel mit dem ungewöhnlichen Gewerbe des Sandabbaues begonnen. Das aus den Höhlen gewonnene Gestein wurde zerklopft, gesiebt und mittels Handwagen abtransportiert. Später ging Hempel zum Abbau freiliegender Blöcke über. 1918 gab die hölzerne Absteifung eines solchen Blockes nach, worauf der Block umstürzte und den 73jährigen unter sich begrub.
Auf den Kleinhennersdorfer Stein führt kein Wanderweg hinauf, und es gibt von seinem bewaldeten Plateau auch keine umfassende Aussicht. Eine wertvolle Naturaustattung prägt die Hochfläche.
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