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Weg: Malerweg 3.Etappe
Hohnstein
GPS: 50.97646, 14.105808
280 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 2km
Entf. zur Straße: 2km

Die Gautschgrotte unweit von der Burg Hohnstein ist eine der markantesten geologischen Besonderheiten am Malerweg. Nur ca. 10-15 Minuten entfernt vom Hohnsteiner Marktplatz (mit Parkplatz) befindet sich zwischen den Kletterfelsen Großer Halben und Kleiner Halben das sogenannte Kalte Loch. In der "Sackgasse" Kaltes Loch befindet sich die riesige Gautschgrotte. Derartige Felsüberhänge mit darunterliegenden Aushöhlungen sind nicht selten in der Sächsischen Schweiz. Die Gautschgrotte ist jedoch riesig und kann es Vergleich mit der Marienhöhle (in den Bärenfangwänden) und der Höhle am Satanskopf aufnehmen. Diese bizarre Örtlichkeit war in der Vergangenheit ein oft besuchter Rast- oder Schlafplatz für Bergsteiger und Wanderer.
Weg: Malerweg
Hohnstein
GPS: 50.9793, 14.11508
248 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Tourlänge: 12km

Die 3. Etappe führt von Hohnstein über das Brandgebiet. Die Aussichtsplattform am Brand bietet eine hervorragende Fernsicht. Weiter geht es nach Waitzdorf und über die Ochelwände. Anschließend steigt man beim Haltepunkt Kohlmühle in das Sebnitztal ab. Man folgt ein Stück der Sebnitz und steigt anschließend nach Altendorf auf.
Weg: Hinterhermsdorf und das Kirnitzschtal
Kirnitzschtal
GPS: 50.9099, 14.38728
374 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 3km
Entf. zur Straße: 2km

Von Hinterhermsdorf führt ein gut beschilderter Wanderweg bis zur Bootsstation der Oberen Schleuse. Auch hier gibt es an der Rindenhütte ein kleines gastronomisches Angebot bevor man sich auf die "gefährliche" Bootsfahrt einlässt. Die Kirnitzsch macht hier einen sehr friedlichen Eindruck und man kann sich schwer vorstellen, dass im August 2010 nach schweren Regenfällen an der Bootsstation das Wasser bis an die Fenster stand. Während dieser Flut verwüstete das Treibholz flussabwärts zahlreiche Mühlen und auch die Kirnitzschtalstraße.
Die touristischen Kahnfahrten gibt es bereits seit 1879. Allerdings diente das Schleusensystem mit seinen Staumauern noch bis 1964 auch dem Abtransport von Baumstämmen. Die Mühlen im Kirnitzschtal verarbeiteten einen Großteil dieses Holzes (z.B. das technische Denkmal Neumannmühle). Von der 80 cm tiefen Anlegestelle erstreckt sich die Kahnfahrt über 700 m bis zur 4 m hohen Staumauer.
Weg: Kamnitzklamm zum Prebischtor
Böhmische Schweiz
GPS: 50.87377, 14.2512
113 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 0,50km
Entf. zur Straße: 0,50km

Das Flüsschen Kamnitz schlängelt sich tief eingeschnitten durch die südlichen Ausläufer des Elbsandsteingebirges bis zur Elbeinmündung in Herrnskretschen/Hrensko. Dieser Flusslauf wurde, wie auch der Flusslauf der Kirnitzsch (in der Sächsischen Schweiz) in früheren Jahrhunderten zum Holzabtransport aus dem Gebirge genutzt. Auch der Fischfang (Lachs und Forelle) besaß eine gewisse Bedeutung. Im 19. Jahrhundert wurden nacheinander 3 Teilstrecken für den Bootsverkehr und den Tourismus ausgebaut.
Weg: Tyssaer Wände
Schneeberggebiet
GPS: 50.7938, 14.1078
722 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 2km
Entf. zur Straße: 2km

Das Panorama vom Hohen Schneeberg wurde an der Dresdner Aussicht an der Nordwestflanke des Tafelberges aufgenommen. Am Fuße des Tafelberges befindet sich der Touristenort Schneeberg (Sněžník) mit mehreren Gaststätten und Pensionen. Die Felsen des Bielatal-Klettergebietes sind vom Waldgebiet nicht zu unterscheiden, da sich die Biela und damit die Felswände in das Bielatal in die umliegende Ebene geschnitten hat. Am ehesten erkennt man die in der Ferne befindlichen Tafelberge. Am besten erkennt man den Großen und Kleinen Zschirnstein.
Der Hohe Schneeberg ist trotz seiner Randlage der höchste Berg im Elbsandsteingebirge. Man erreicht ihn am besten über Rosenthal oder Decin bzw. die erste tschechische Autobahnausfahrt in Peterswald (Petrovice).
Weg: Malerweg 6. Etappe
Gohrisch
GPS: 50.901056, 14.120111
451 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 0,50km
Entf. zur Straße: 0,50km

Das Panorama vom Tafelberg Papststein ermöglicht uns einen 270° Blick von Nordwesten nach Osten bis Südwesten.
Im Nordwesten befindet sich die Festung Königstein. Rechts vom Königsteinerahnt man das Elbtal und sieht auf der anderen Elbseite den Lilienstein. Rechts hinter dem Lilienstein erstreckt sich am Horizont das Basteimassiv und weiter östlich das Brandmassiv. Nun sieht man im Vordergrund den Kletterfelsen "Große Hunskirche", die häufig bis in die Abenddämmerung von Kletterern bestiegen wird.
Weiter im Süden (im Bild nach rechts) erkennt man die hellen Felsen der Schrammsteinkette. Hier sind noch die Spuren eines weit über 100 Jahre zurückliegenden Sandsteinabbau (in Postelwitz) erkennbar. Die Schrammsteine gehen direkt in den Großen Winterberg über. Im Vordergrund liegt der kleine Urlaubsort Papstdorf mit seiner spätbarocken Kirche vor uns.
Weg: Malerweg
Zschand/Winterberg
GPS: 50.92368, 14.2843
562 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Tourlänge: 14km

Die 5. Etappe des Malerweges startet an der Neumannmühle und führt über den Arnstein und die Kleinstein-Höhle zurück ins Kirnitzschtal. Von dort erfolgt der Aufstieg zum Großen Pohlshorn und von da weiter bis zum Zeughaus. Über den Roßsteig führt der Aufstieg zur Goldsteinaussicht. Der Aufstieg wird fortgesetzt bis zum Großen Winterberg und die Kipphorn-Aussicht. Über einen langen und beschwerlichen Abstieg erreichen wir Schmilka.
Weg: Malerweg 5.Etappe
Saupsdorf
GPS: 50.9187, 14.3150
379 Meter (höchster Punkt)
Entfernung ÖPNV: 3km
Entf. zur Straße: 2km

Die Panoramaaussicht vom Großen Pohlshorn lohnt sich aufgrund eines herrlichen Überblicks über die Hintere Sächsische Schweiz.
Bemerkenswert ist, dass das Große Pohlshorn mit 379m deutlich kleiner als das Kleine Pohlshorn mit 417 m ist. Vom Kleinen Pohlshorn hat man aber keine Aussichtsmöglichkeit, ausser man klettert auf einen der zahlreichen Bäume.
Weg: Malerweg
Wehlener Gebiet
GPS: 50.94716, 14.07158
301 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 0,50km
Tourlänge: 12km

Die letzte Etappe beginnt am Rauenstein. Der Rauensteinweg ist der Abschnitt mit den meisten Fernsichten der Etappe. Hier spürt man schon die Nähe der Großstadt. Die "Weißen Brüche" lieferten in der Vergangenheit das Baumaterial so mancher Schlösser und Prunkbauten. Am Ende der Wanderung tangiert man die Gedenkstätte auf dem Sonnenstein in Pirna. Die hier ehemals befindliche NS-Tötungsanstalt auf dem Sonnenstein diente der personellen, organisatorischen und technischen Vorbereitung des Holocaust. Als absoluten Kontrast zu diesem Schreckensort empfindet man dann die wunderschöne Altstadt von Pirna. Der aufmerksame Wanderer wird aber in den Gassen der Altstadt auf dem Pflaster die kleinen bunten Kreuze bemerken. Seit dem Jahr 2002 führt diese Gedenkspur aus 14.751 (Zahl der Opfer) bunten Kreuzen durch Pirna. Sie markiert einen Weg von der Elbe quer durch die Altstadt bis zur Gedenkstätte.
Weg: Stadtkern Stolpen
Stolpen
GPS: 51.0478, 14.0835
343 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 0,50km
Entf. zur Straße: 0,50km

1992 kam die Burg wieder in den Besitz des Freistaates Sachsen und wurde als Staatlicher Schlossbetrieb geführt. Den Besucher erwartet ein umfangreicher Rundgang durch eine 800-jährige abwechslungsreiche Burggeschichte. Dumpfe Verliese, verschlungene Kellergänge, Folterkammer, majestätisch wirkende Türme und der tiefste in Basalt getriebene Brunnen der Welt lassen den mittelalterlichen Charakter einer Burganlage auf besondere Art erlebbar machen. Untrennbar verbunden ist die Veste mit dem tragischen Schicksal der Gräfin Cosel, der berühmtesten Mätresse Augusts des Starken. 49 Jahre verbrachte sie bis zum Tod als Gefangene auf Stolpen. Die Grabstätte befindet sich in der Burgkapelle. Im Johannis-(Cosel-) turm erinnert eine ständige Ausstellung an ihr abenteuerliches und schicksalhaftes Leben.
Das Baudenkmal, das Naturdenkmal und das Museum Burg Stolpen sowie ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm machen Stolpen heute zu einem lebendigen Ort der sächsischen Geschichte und Kultur.
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