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Weg: Malerweg
Gebiet der Steine
GPS: 50.8924, 14.229
431 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Tourlänge: 17km

Mit der 6. Etappe verlassen wir endgültig den Nationalpark und wandern auf dem linkselbischen "Gebiet der Steine" in Richtung Pirna. Die Strecke ist aktuell in 3 Etappen geteilt, kann aber von Genusswanderern durchaus in 5 Etappen geteilt werden.

Diese Etappe tangiert gleich zu Beginn die Kaiserkrone und den etwas entfernter liegenden Zirkelstein. Einen dieser Aussichtspunkte sollte man unbedingt erklimmen, um den Blick auf die gesamte Schrammsteinkette nicht zu versäumen. Auf dieser Elbseite ist die Zivilisation präsenter. Man durchwandert die Orte Schöna, Reinhardtsdorf und Krippen um dann (schon etwas erschöpft) die kleinen Tafelberge Papststein und Gohrisch zu besteigen,
Weg: Kirnitzschtal
Hinterhermsdorf
GPS: 50.9227, 14.35569
434 Meter (höchster Punkt)
Entfernung ÖPNV: 1km
Tourlänge: 17km

Die Streckenwanderung verläuft ab der Oberen Schleuse entlang der Kirnitzsch meist bergab. Am Abzweig zum Malerweg beginnt ein Aufstieg zum Teichstein mit hervorragender Aussicht.
Weg: Malerweg
Lohmen
GPS: 50.9964, 13.9576
262 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Tourlänge: 11km

Der "Malerweg" ist eigentlich eine Schöpfung des Tourismusverbandes und einiger Partnern aus der Region. In den letzten 20 Jahren erhielt dieser traditionsreiche Wanderpfad einen Verlauf, der sich weitgehend an der historischen Route orientierte. Auf ca. 110 Kilometern kann man heute eine Route mit den meisten touristischen Höhepunkten der Sächsischen Schweiz durchwandern. Dabei trifft man auf Zahlreiche wundervolle Aussichtspunkte, welche bereits in früheren Jahrhunderten Inspiration für Maler und Künstler lieferten. Der aktuelle Weg beginnt in Pirna-Liebethal, führt rechtselbisch durch den Nationalpark bis zur tschechischen Grenze und auf der anderen Seite der Elbe über fünf Tafelberge zurück nach Pirna.
Die erste Etappe umfasst die Wanderung von Liebethal nach Wehlen. Man durchquert anfangs den romantischen Liebethaler Grund entlang der Wesenitz.
Lage: Wanderung ab Schmilka
Affensteine
GPS: 50.9108, 14.24876
400 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 0,50km
Entf. zur Straße: 0,10km
Tourlänge: 9km

Die Affensteine durchwandert man idealerweise auf der Oberen Affensteinpromenade . Sie bietet wenig Höhenunterschiede, dafür spektakuläre Aussichts- und Rastpunkte. Der geologische Ursprung dieser Wanderroute beruht auf der unterschiedlichen Gesteinsfestigkeit und der daras resulierenden typischen Erosion.
01814 Bad Schandau OT Schmilka
Auf dem Winterberg 1
GPS: 50.896500, 14.259528
556 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 3,50km
Entf. zur Straße: 3,50km
Tourlänge: 3,50km

Die Bewirtung findet leider nach der Schließung nur am Imbißstand statt.

Ein Besuch lohnt sich trotzdem wegen der Nationalpark-Informationsstelle im Eishaus.

Achtung: Seit 2017 werden keine Buchungen für Übernachtungen mehr entgegengenommen.
Weg: Obere Affensteinpromenade
Affensteine
GPS: 50.9129, 14.234
453 Meter (höchster Punkt)
Entfernung ÖPNV: 3km
Entf. zur Straße: 3km

Vom Carolafelsen hat man einen weiten Panoramablick. Im Südwesten erkennt man die beiden Zschirnsteine. Im Vordergrund öffnet sich der Talkessel des Sandlochs mit dem Doppelgipfel Domwächter/Rohnspitze. Schon außerhalb des Felstales befinden sich die Nordseite der Schrammsteine und der Torstein. Markant als Monolith steht der Falkenstein - die Wiege des sächsischen Sandsteinkletterns. Schon im Hintergrund rechts neben dem Torstein sieht man die Festung Königstein und über dem Falkenstein erhebt sich der Lilienstein. Noch weiter nordwestlich befinden sich die Steilwände des Rathener Elbufers und weit dahinter erkennt man bereits die Pillnitzer Elbhänge.
Weg: Malerweg 3.Etappe
Hohnstein
GPS: 50.97646, 14.105808
280 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 2km
Entf. zur Straße: 2km

Die Gautschgrotte unweit von der Burg Hohnstein ist eine der markantesten geologischen Besonderheiten am Malerweg. Nur ca. 10-15 Minuten entfernt vom Hohnsteiner Marktplatz (mit Parkplatz) befindet sich zwischen den Kletterfelsen Großer Halben und Kleiner Halben das sogenannte Kalte Loch. In der "Sackgasse" Kaltes Loch befindet sich die riesige Gautschgrotte. Derartige Felsüberhänge mit darunterliegenden Aushöhlungen sind nicht selten in der Sächsischen Schweiz. Die Gautschgrotte ist jedoch riesig und kann es Vergleich mit der Marienhöhle (in den Bärenfangwänden) und der Höhle am Satanskopf aufnehmen. Diese bizarre Örtlichkeit war in der Vergangenheit ein oft besuchter Rast- oder Schlafplatz für Bergsteiger und Wanderer.
Weg: Waltersdorfer Runde
Tafelberge
GPS: 50.9308, 14.0819
415 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 4km
Entf. zur Straße: 1km

Der Lilienstein mit seinen 415 m Höhe ist nicht nur einer der beliebtesten Tafelberge in der Sächsischen Schweiz, sondern auch das Wappen-Motiv für den Nationalpark Sächsische Schweiz. Er besitzt seit dem Mittelalter eine sehr bewegte Geschichte. Eine erste nenneswerte Erwähnung findet die böhmische Burg auf dem Lilienstein. Sie war der Burganlage des gegenüberliegenden Königsteines vermutlich untergeordnet.
Der Lilienstein verfügt über einen östlichen (leichten) und einen südlichen (schwereren) Aufstieg. Auf dem Gipfelplateau gibt es mehrere phantastische Aussichtspunkte und auch eine einfache Gaststätte.
Lage: Malerweg Etappe 7
Tafelberg Pfaffenstein
GPS: 50.90, 14.08
222 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 1km

Der Pfaffenstein bei Königstein ist einer der beeindruckendsten Tafelberge der Sächsischen Schweiz. Das Areal rund um den Fels weist Spuren einer frühzeitlichen Besiedelung auf. Luftbildaufnahmen und Infrarotauswertungen aus dem Jahr 2005 belegen dies eindeutig. Aber auch in den späteren Jahrhunderten war der Pfaffenstein stets ein attraktives und sicheres Siedlungsgelände. Reste von Burganlagen und Funde bei Ausgrabungen bestätigen dies. Die Höhlen im Felsgebiet wurde in Krisen- und Kriegszeiten als Zufluchtsort und Versteck durch die ansässige Bevölkerung genutzt.
Der markanteste Punkt auf dem Pfaffenstein ist die bekannte Felsnadel "Barbarine". Sie ist das Wahrzeichen für das Landschaftsschutzgebiet Elbsandsteingebirge.
Das Panoramafoto zeigt von links beginnend die Festung Königstein. Zu unseren Füßen liegt die Gemeinde Pfaffendorf (ein Ortsteil von Königstein). Danach kommt der Lilienstein und ganz rechts der Gohrischstein. Den Fotostandort erreicht man nach dem steilen Anstieg auf dem Plateau in Richtung Nordost.
Weg: Malerweg 5. Etappe
Schrammsteine
GPS: 50.9128 14.20439
417 Meter (höchster Punkt)
Entfernung ÖPNV: 5km
Entf. zur Straße: 3km

Einer der spektakulärsten Aussichtspunkten ist die Schrammsteinaussicht. Im Panoramafoto hat man einen wunderschönen Blick auf die Felsen der Schrammsteinkette und das Elbtal zwischen Krippen und Schmilka. Im Panorama erscheint rechts, etwas im Hintergrund der Felsmonolith "Falkenstein". Dieser Fels wird als Wiege der sächsischen Bergsteiger im Elbsandsteingebirge betrachtet. Die Bergsteiger Oscar Schuster und Martin Klimmer bestiegen 1892 den Gipfel des Falkensteines ohne künstliche Hilfsmittel.
Weiter links (südlich vom Falkenstein) beginnt die Schrammsteinkette gleich mit ihrem höchsten Felsen, dem Hohen Torstein (425 m). Noch weiter links erkennt man im Elbtal die Gemeinde Krippen. Direkt davor entdeckt man auf der Felsnadel "Tante" zwei Kletterer, die sich den schmalen Gipfel teilen. Der Blick geht nun immer weiter nach Süden. Man sieht das in den Sandstein geschnittene Elbtal und in der Ferne die Zschirnsteine, den Zirkelstein und den Rosenberg (CZ).
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