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Weg: Malerweg
Lohmen
GPS: 50.9964, 13.9576
262 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Tourlänge: 11km

Der "Malerweg" ist eigentlich eine Schöpfung des Tourismusverbandes und einiger Partnern aus der Region. In den letzten 20 Jahren erhielt dieser traditionsreiche Wanderpfad einen Verlauf, der sich weitgehend an der historischen Route orientierte. Auf ca. 110 Kilometern kann man heute eine Route mit den meisten touristischen Höhepunkten der Sächsischen Schweiz durchwandern. Dabei trifft man auf Zahlreiche wundervolle Aussichtspunkte, welche bereits in früheren Jahrhunderten Inspiration für Maler und Künstler lieferten. Der aktuelle Weg beginnt in Pirna-Liebethal, führt rechtselbisch durch den Nationalpark bis zur tschechischen Grenze und auf der anderen Seite der Elbe über fünf Tafelberge zurück nach Pirna.
Die erste Etappe umfasst die Wanderung von Liebethal nach Wehlen. Man durchquert anfangs den romantischen Liebethaler Grund entlang der Wesenitz.
Weg: Wanderung zum Prebischtor
Winterberggebiet (Böhmen)
GPS: 50.88388, 14.2811
415 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 2km
Entf. zur Straße: 2km

Das Prebischtor ist das größte Felstor in Mitteleuropa und somit eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in der Böhmischen Schweiz. Das Felsriff mit dem Prebischtor ragt südlich aus dem Felsmassiv des Großen Winterberges heraus. Mit einer Spannweite von 26,5 m, einer lichten Höhe von 16 m, einer maximalen Breite von 8 m und einer Torbogenstärke von 3 m gehört es zu den spektakulärsten Sehenswürdigkeiten des Elbsandsteingebirges.
Lage: Malerweg Etappe 6
Tafelberge
GPS: 0
200 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 250km

Der Panoramastandort am Zirkelstein befindet sich in unmittelbarer Nähe zur tschechischen Grenze. Obwohl der Zirkelstein mit seinen 42 Metern Höhe (vom Fuß des Berges) einer der kleinsten Tafelberge ist, bietet er durch seinen freien Standort eine unvergleichliche 360° Rundum-Sicht.
In Richtung Osten, auf der anderen Elbseite sieht man den Einschnitt des Kamnitztales. Der Ort Herrnskretschen (Hrensko)ist an der Kamnitzmündung nur zu erahnen. Weiter hinten sieht man den kegelförmigen Rosenberg (Růžovský vrch) und noch weiter, am Horizont den Kaltenberg (Studenec) und das Lausitzer Gebirge. Nach Süden dominiert das tief eingeschnittene Elbtal den Blick. Im Südwesten folgt am Horizont der Hohe Schneeberg und etwas näher die beiden Zschirnsteine. Im Westen sieht man die linkselbischen Tafelberge. Am klarsten ist der Lilienstein zu erkennen. Von Norden bis Nordosten zieht sich die Schrammsteinkette und schließlich der Große Winterberg.
Weg: Malerweg
Zschand/Winterberg
GPS: 50.92368, 14.2843
562 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Tourlänge: 14km

Die 5. Etappe des Malerweges startet an der Neumannmühle und führt über den Arnstein und die Kleinstein-Höhle zurück ins Kirnitzschtal. Von dort erfolgt der Aufstieg zum Großen Pohlshorn und von da weiter bis zum Zeughaus. Über den Roßsteig führt der Aufstieg zur Goldsteinaussicht. Der Aufstieg wird fortgesetzt bis zum Großen Winterberg und die Kipphorn-Aussicht. Über einen langen und beschwerlichen Abstieg erreichen wir Schmilka.
Weg: Malerweg Etappe 8
Rauensteine
GPS: 50.9508, 14.06421
304 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 4km
Entf. zur Straße: 1km

Am Rauenstein hat man von verschiedenen Stellen am Gratweg sowie von der Südostaussicht an der Berggaststätte eine super Aussicht.
Im Süd-Südosten sieht man die Tafelberge der linkselbischen Sächsischen Schweiz: Großer und Kleiner Bärenstein, Königstein, Pfaffenstein, Lilienstein.
In Richtung Nordost dominiert das Basteimassiv mit den typisch hell gefärbten Abbruchflächen der früheren Sandsteinbrüche das Blickfeld. Man hat auch einen Blick zum Brand-Gebiet und der Waitzdorfer Höhe. Richtung Osten befindet sich im Vordergrund das Dorf Weißig.
Am Horizont erkennt man die Berge und Höhen der Hinteren Sächsischen Schweiz (u. a. Schrammsteine, Zirkelstein, Großer Winterberg) und der Böhmischen Schweiz mit dem markanten Růžovský vrch (Rosenberg).
Weg: Malerweg 5. Etappe
Kleiner Zschand
GPS: 50.9051, 14.2859
440 Meter (höchster Punkt)
Entfernung ÖPNV: 3km
Entf. zur Straße: 1km

Die Goldsteinaussicht befindet sich in der Nähe der Bärenfangwände direkt am Reitsteig. Der Streckenabschnitt vom Alten Zeughaus bis zur Goldsteinaussicht ist Bestandteil des Malerweges (5. Etappe). Wer nur zur Goldsteinaussicht wandern möchte, kann den kürzeren Weg von der Neumannmühle zum Alten Zeughaus nutzen. Vom Zeughaus geht es dann in Richtung Westen bergauf (Richtung Schmilka). Nach zirka 20-30 Minuten erreicht man den Wegweiser, der nach links zur Goldsteinaussicht weist. Nach 50 Metern geniesst man den wunderschönen Panoramablick vom Großen Zschand bis zum Großen Winterberg.
Weg: Kirnitzschtal
Hinterhermsdorf
GPS: 50.9227, 14.35569
434 Meter (höchster Punkt)
Entfernung ÖPNV: 1km
Tourlänge: 17km

Die Streckenwanderung verläuft ab der Oberen Schleuse entlang der Kirnitzsch meist bergab. Am Abzweig zum Malerweg beginnt ein Aufstieg zum Teichstein mit hervorragender Aussicht.
Weg: Malerweg 3.Etappe
Hohnstein
GPS: 50.955833, 14.126417
317 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 3km
Entf. zur Straße: 2,50km

Die Brand-Aussicht bietet mit der Gaststätte und einer hervorragenden Aussicht von der Besucherterrasse ein lohnenswertes Wanderzeil ohhne nennenswerte Steigungen. Der 180-Grad Blick umfasst von links (südost) die Schrammsteine, dann alle linkselbischen Tafelberge bis hin zum Basteigebiet bei Rathen (nordwest).
Das besondere dieser Panorama-Aussicht ist, dass sie wie die Basteiaussicht bei jedem Wetter und jeder Jahreszeit erreichbar ist. In unmittelbarer Nähe zur Aussicht in südlicher Richtung erregt ein besonderer Kletterfelsen die Aufmerksamkeit. Es handelt sich um die "Brandscheibe" mit Kletterwegen bis zur Schwierigkeitsstufe VIIIc.
Weg: Tyssaer Wände
Tyssaer Wände
GPS: 50.7862, 14.0337
600 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 1km
Entf. zur Straße: 1km

Unmittelbar am Ortsrand der Gemeinde Tyssa erheben sich ca. 30 m hohe Felswände. Unmittelbar dahinter befindet sich ein Felslabyrinth, welches bei Kindern sehr beliebt ist; aber auch für Bergsteiger sehr interessante Herausforderungen bietet. Die Tyssaer Wände befinden sich nicht innerhalb des Nationalparks Böhmische Schweiz, besitzen aber den Status eines Nationalen Naturreservats. Am Osteingang des Reservats befindet sich die einzige Gaststätte des kleinen Wandergebietes. Über die A17 ist dieses Wandergebiet von der Abfahrt Peterswald (Petrovice) sehr einfach zu erreichen. Von hier gelangt man außerdem ins Bielatal und zum Hohen Schneeberg.
Weg: Malerweg 5. Etappe
Schrammsteine
GPS: 50.9128 14.20439
417 Meter (höchster Punkt)
Entfernung ÖPNV: 5km
Entf. zur Straße: 3km

Einer der spektakulärsten Aussichtspunkten ist die Schrammsteinaussicht. Im Panoramafoto hat man einen wunderschönen Blick auf die Felsen der Schrammsteinkette und das Elbtal zwischen Krippen und Schmilka. Im Panorama erscheint rechts, etwas im Hintergrund der Felsmonolith "Falkenstein". Dieser Fels wird als Wiege der sächsischen Bergsteiger im Elbsandsteingebirge betrachtet. Die Bergsteiger Oscar Schuster und Martin Klimmer bestiegen 1892 den Gipfel des Falkensteines ohne künstliche Hilfsmittel.
Weiter links (südlich vom Falkenstein) beginnt die Schrammsteinkette gleich mit ihrem höchsten Felsen, dem Hohen Torstein (425 m). Noch weiter links erkennt man im Elbtal die Gemeinde Krippen. Direkt davor entdeckt man auf der Felsnadel "Tante" zwei Kletterer, die sich den schmalen Gipfel teilen. Der Blick geht nun immer weiter nach Süden. Man sieht das in den Sandstein geschnittene Elbtal und in der Ferne die Zschirnsteine, den Zirkelstein und den Rosenberg (CZ).
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