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Weg: Hinterhermsdorf und das Kirnitzschtal
Kirnitzschtal
GPS: 50.9099, 14.38728
374 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 3km
Entf. zur Straße: 2km

Von Hinterhermsdorf führt ein gut beschilderter Wanderweg bis zur Bootsstation der Oberen Schleuse. Auch hier gibt es an der Rindenhütte ein kleines gastronomisches Angebot bevor man sich auf die "gefährliche" Bootsfahrt einlässt. Die Kirnitzsch macht hier einen sehr friedlichen Eindruck und man kann sich schwer vorstellen, dass im August 2010 nach schweren Regenfällen an der Bootsstation das Wasser bis an die Fenster stand. Während dieser Flut verwüstete das Treibholz flussabwärts zahlreiche Mühlen und auch die Kirnitzschtalstraße.
Die touristischen Kahnfahrten gibt es bereits seit 1879. Allerdings diente das Schleusensystem mit seinen Staumauern noch bis 1964 auch dem Abtransport von Baumstämmen. Die Mühlen im Kirnitzschtal verarbeiteten einen Großteil dieses Holzes (z.B. das technische Denkmal Neumannmühle). Von der 80 cm tiefen Anlegestelle erstreckt sich die Kahnfahrt über 700 m bis zur 4 m hohen Staumauer.
Weg: Malerweg Etappe 6
linkselbische Tafelberge
GPS: 50.90159, 14.1106
448 Meter (höchster Punkt)
Entfernung ÖPNV: 1km
Entf. zur Straße: 1km

Das Panorama vom Tafelberg Gohrisch ermöglicht uns einen 180Grad Blick nach Norden. Im Westen befindet sich der Pfaffenstein. An seiner linken Seite kann man die Felsnadel der Barbarine erkennen.
Die Barbarine ist eines der Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz und gleichzeitig eine Ikone für Bergsteiger. Diese Felsnadel darf seit 1975 nicht mehr bestiegen werden und ist seit 1978 ein Naturdenkmal.
Rechts vom Pfaffenstein sieht man weiter im Hintergrund die Festung Königstein. Sie ist eine der größten europäischen Bergfestungen. Die militärische und politische Bedeutung dieser im Mittelalter fast uneinnehmbaren Festung wird vor Ort in zahlreichen Ausstellungen und der Architektur anschaulich vermittelt. Heute ist die Festungsanlage häufig ein Ort spektakulärer Events.
Weiter rechts dominiert ein weiterer Tafelberg die Landschaft; der Lilienstein. Er hat ebenfalls eine bewegte Vergangenheit. Im Siebenjährigen Krieg befand sich unterhalb des Tafelberges das letzte Feldlager der sächsischen Armee. Man musste sich nach langer Belagerung kampflos der preussischen Armee Friedrichs des Großen ergeben. Heute ist der Lilienstein ein Kletterparadis für Bergsteiger und ein beliebtes Ausflugsziel für Tagesurlauber. Die Silhouette des Liliensteines ist übrigens das Hauptmotiv des Nationalpark-Logo's. Im Vordergrund, durch das Elbtal vom Lilienstein getrennt, befindet sich der Kurort Gohrisch.
Seinen Namen erhielt der Ort von seinem Hausberg, dem Gohrischstein.
Lage: Wanderung ab Schmilka
Affensteine
GPS: 50.9108, 14.24876
400 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 0,50km
Entf. zur Straße: 0,10km
Tourlänge: 9km

Die Affensteine durchwandert man idealerweise auf der Oberen Affensteinpromenade . Sie bietet wenig Höhenunterschiede, dafür spektakuläre Aussichts- und Rastpunkte. Der geologische Ursprung dieser Wanderroute beruht auf der unterschiedlichen Gesteinsfestigkeit und der daras resulierenden typischen Erosion.
Weg: Schmilka-Gr.Winterberg-Affensteine
Gebiet Affensteine
GPS: 50.912292, 14.246462
455 Meter (höchster Punkt)
Entfernung ÖPNV: 3km
Entf. zur Straße: 3km

Das "Vordere Raubschloss" befindet sich am Kletterfelsen Frienstein. Über ein schmales Felsband erreicht man am Ostteil des Frienstein eine Kluft- und Schichtfugenhöhle; die Idagrotte. Sie war über viele Jahre eine regelrechte Pilgerstätte zum Boofen. Heute ist hier das Boofen leider untersagt ... aber der exponierte Kletterpfad zum Rastplatz Idagrotte zieht nach wie vor viele Wanderer an.
Die Idagrotte gehörte im Mittelalter offensichtlich zum Wohnbereich der Burgwarte, welche sich auf dem Felsgipfel befand. In damaliger Zeit waren Licht- und Rauchzeichen oft die schnellste Kommunikationsmöglichkeit zwischen den zahlreichen Burgwarten in der Sächsischen Schweiz. Benachbarte Burganlagen befanden sich in Sichtweite auf dem Alten und Neuen Wildenstein (Kuhstall) und auf dem Winterstein (Hinteres Raubschloss).
Weg: Malerweg
Lohmen
GPS: 50.9964, 13.9576
262 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Tourlänge: 11km

Der "Malerweg" ist eigentlich eine Schöpfung des Tourismusverbandes und einiger Partnern aus der Region. In den letzten 20 Jahren erhielt dieser traditionsreiche Wanderpfad einen Verlauf, der sich weitgehend an der historischen Route orientierte. Auf ca. 110 Kilometern kann man heute eine Route mit den meisten touristischen Höhepunkten der Sächsischen Schweiz durchwandern. Dabei trifft man auf Zahlreiche wundervolle Aussichtspunkte, welche bereits in früheren Jahrhunderten Inspiration für Maler und Künstler lieferten. Der aktuelle Weg beginnt in Pirna-Liebethal, führt rechtselbisch durch den Nationalpark bis zur tschechischen Grenze und auf der anderen Seite der Elbe über fünf Tafelberge zurück nach Pirna.
Die erste Etappe umfasst die Wanderung von Liebethal nach Wehlen. Man durchquert anfangs den romantischen Liebethaler Grund entlang der Wesenitz.
Weg: Malerweg
Wehlen/Raten
GPS: 50.957, 14.0335
296 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Tourlänge: 13km

Die 2. Etappe des Mahlerweges führt von Wehlen über die Bastei in den Amselgrund. Weiter geht es vorbei am Amselsee und Amselfall nach Rathewalde. Über die Hochebene bei Rathewalde gelangt man zum Hockstein und steigt über die Wolfsschlucht in das Polenztal hinab. Von hier geht es fast direkt wieder bergauf; über den Schindergraben steigt man nahe der Burg Hohnstein bis zum Marktplatz Hohnstein hinauf.
Weg: Malerweg 5.Etappe
Kleiner Zschand
GPS: 50.896500, 14.259528
412 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 3,50km
Entf. zur Straße: 3,50km
Tourlänge: 3,50km

Die Teichsteinwanderung führt vom Parkplatz an der Neumannmühle entlang der Zschandstraße bis zum Zeughaus. Von hier geht es auf bergan bis zum Aussichtspunkt auf dem Teichtein.
Weg: Panoramaweg
Hinterhermsdorf
GPS: 50.9369, 14.365
478 Meter (höchster Punkt)
Entfernung ÖPNV: 1,50km
Entf. zur Straße: 1,50km

Der Weifbergturm bei Hinterhermsdorf ist ein markantes Wanderziel in der Hinteren Sächsischen Schweiz, das mit seiner Holz-Stahl-Konstruktion, den 173 Stufen und 32,4m Höhe einen weiten Panoramablick über das Elbsandsteingebirge, das Lausitzer und Böhmische Bergland bis ins Osterzgebirge bietet. Er wurde 2000 erbaut und ist Teil eines gut erschlossenen Wegenetzes, das durch Mischwälder führt und sich ideal für aussichtsreiche Rundwanderungen eignet.
Weg: Kamnitzklamm zum Prebischtor
Böhmische Schweiz
GPS: 50.87377, 14.2512
113 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 0,50km
Entf. zur Straße: 0,50km

Das Flüsschen Kamnitz schlängelt sich tief eingeschnitten durch die südlichen Ausläufer des Elbsandsteingebirges bis zur Elbeinmündung in Herrnskretschen/Hrensko. Dieser Flusslauf wurde, wie auch der Flusslauf der Kirnitzsch (in der Sächsischen Schweiz) in früheren Jahrhunderten zum Holzabtransport aus dem Gebirge genutzt. Auch der Fischfang (Lachs und Forelle) besaß eine gewisse Bedeutung. Im 19. Jahrhundert wurden nacheinander 3 Teilstrecken für den Bootsverkehr und den Tourismus ausgebaut.
Weg: Malerweg Etappe 5
Schmilka
GPS: 50.8915, 14.2505
480 Meter (höchster Punkt) + Gastronomie
Entfernung ÖPNV: 3km
Entf. zur Straße: 3km

Die Kipphornaussicht befindet sich auf der westlichen Seite des Bergmassivs Großer Winterberg in ca. 480 m Höhe. Die Aussicht erhebt sich über einem Buchen- Bergahorn- und Eschenwald. Die Fichten wurden durch den Borkenkäferbefall stark dezimiert. Auch während des Waldbrandes 2022 gab es in diesem Bereich durch Funkenflug einzelne Feuernester, die aber rechtzeitig gelöscht werden konnten.
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