Diese Website verwendet Cookies – nähere Informationen dazu und zu Ihren Rechten als Benutzer finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Klicken Sie auf „Akzeptieren/Accept“, um Cookies zu akzeptieren und direkt unsere Website besuchen zu können.


Datenschutzeinstellungen

Datenschutzeinstellungen

Wenn Sie eine Website besuchen, werden möglicherweise Informationen über Ihren Browser gespeichert oder abgerufen, normalerweise in Form von Cookies. Da wir Ihr Recht auf Privatsphäre respektieren, können Sie die Datenerfassung für bestimmte Arten von Diensten nicht zulassen. Das Nichtzulassen dieser Dienste kann sich jedoch auf Ihre Darstellung der Inhalte auswirken!

  • Datenschutz-Einstellungen
    Auf dieser Seite können Sie Informationen zu den Zwecken und Anbietern erfahren die personenbezogene Daten auf unserer Webseite verarbeiten. Bitte beachten Sie, dass einige Anbieter Ihre Daten auf Basis von berechtigtem Interesse verarbeiten werden. Sie haben das Recht der Verarbeitung zu widersprechen. Um dies zu tun, klicken Sie bitte die Abwahl-Schaltfläche und deaktivieren Sie die jeweiligen Anbieter.
    erforderlich
  • Hosting - Netzwerk
    Diese Website wird bei einem externen Dienstleister gehostet (Hoster). Die personenbezogenen Daten, die auf dieser Website erfasst werden, werden auf den Servern des Hosters gespeichert. Hierbei kann es sich v. a. um IP-Adressen, Kontaktanfragen, Meta- und Kommunikationsdaten, Vertragsdaten, Kontaktdaten, Namen, Webseitenzugriffe und sonstige Daten, die über eine Website generiert werden, handeln. Der Einsatz des Hosters erfolgt zum Zwecke der Vertragserfüllung gegenüber unseren potenziellen und bestehenden Kunden (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und im Interesse einer sicheren, schnellen und effizienten Bereitstellung unseres Online-Angebots durch einen professionellen Anbieter (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Unser Hoster wird Ihre Daten nur insoweit verarbeiten, wie dies zur Erfüllung seiner Leistungspflichten erforderlich ist und unsere Weisungen in Bezug auf diese Daten befolgen. Abschluss eines Vertrages über Auftragsverarbeitung Um die datenschutzkonforme Verarbeitung zu gewährleisten, haben wir einen Vertrag über Auftragsverarbeitung mit unserem Hoster geschlossen.
    erforderlich
  • Youtube (Hosting Video Plattform von Google Inc.)
    YouTube und Google erhalten über die YouTube-Komponente immer dann eine Information darüber, dass die betroffene Person unsere Internetseite besucht hat, wenn die betroffene Person zum Zeitpunkt des Aufrufs unserer Internetseite gleichzeitig bei YouTube eingeloggt ist; dies findet unabhängig davon statt, ob die betroffene Person ein YouTube-Video anklickt oder nicht. Ist eine derartige Übermittlung dieser Informationen an YouTube und Google von der betroffenen Person nicht gewollt, kann diese die Übermittlung dadurch verhindern, dass sie sich vor einem Aufruf unserer Internetseite aus ihrem YouTube-Account ausloggt. Die von YouTube veröffentlichten Datenschutzbestimmungen, die unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ abrufbar sind, geben Aufschluss über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch YouTube und Google.
  • Google Analytics (mit Anonymisierungsfunktion)
    Google Analytics setzt ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person. Was Cookies sind, wurde oben bereits erläutert. Mit Setzung des Cookies wird Google eine Analyse der Benutzung unserer Internetseite ermöglicht. Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Google-Analytics-Komponente integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Google-Analytics-Komponente veranlasst, Daten zum Zwecke der Online-Analyse an Google zu übermitteln. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Google Kenntnis über personenbezogene Daten, wie der IP-Adresse der betroffenen Person, die Google unter anderem dazu dienen, die Herkunft der Besucher und Klicks nachzuvollziehen und in der Folge Provisionsabrechnungen zu ermöglichen.
    Mittels des Cookies werden personenbezogene Informationen, beispielsweise die Zugriffszeit, der Ort, von welchem ein Zugriff ausging und die Häufigkeit der Besuche unserer Internetseite durch die betroffene Person, gespeichert. Bei jedem Besuch unserer Internetseiten werden diese personenbezogenen Daten, einschließlich der IP-Adresse des von der betroffenen Person genutzten Internetanschlusses, an Google in den Vereinigten Staaten von Amerika übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden durch Google in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert. Google gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter.
    Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Google können unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ und unter https://www.google.com/analytics/terms/de.html abgerufen werden. Google Analytics wird unter diesem Link https://www.google.com/intl/de_de/analytics/ genauer erläutert.
  • Google Ads (Advertisement Delivery Network)
    Über Google Ads werden personenbezogene Daten und Informationen, was auch die IP-Adresse umfasst und zur Erfassung und Abrechnung der angezeigten Werbeanzeigen notwendig ist, an die Alphabet Inc. in die Vereinigten Staaten von Amerika übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert und verarbeitet. Die Alphabet Inc. gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter. Google-AdSense wird unter diesem Link https://www.google.de/intl/de/adsense/start/ genauer erläutert.
  • Facebook & Instagram (Social Media)

    Betreibergesellschaft von Facebook und Instagram ist die Facebook, Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten Verantwortlicher ist, wenn eine betroffene Person außerhalb der USA oder Kanada lebt, die Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Ireland.

    Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Facebook-Komponente (Facebook-Plug-In) integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Facebook-Komponente veranlasst, eine Darstellung der entsprechenden Facebook-Komponente von Facebook herunterzuladen. Eine Gesamtübersicht über alle Facebook-Plug-Ins kann unter https://developers.facebook.com/docs/plugins/?locale=de_DE abgerufen werden. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Facebook Kenntnis darüber, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite durch die betroffene Person besucht wird.

    Sofern die betroffene Person gleichzeitig bei Facebook eingeloggt ist, erkennt Facebook mit jedem Aufruf unserer Internetseite durch die betroffene Person und während der gesamten Dauer des jeweiligen Aufenthaltes auf unserer Internetseite, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite die betroffene Person besucht. Diese Informationen werden durch die Facebook-Komponente gesammelt und durch Facebook dem jeweiligen Facebook-Account der betroffenen Person zugeordnet. Betätigt die betroffene Person einen der auf unserer Internetseite integrierten Facebook-Buttons, beispielsweise den „Gefällt mir“-Button, oder gibt die betroffene Person einen Kommentar ab, ordnet Facebook diese Information dem persönlichen Facebook-Benutzerkonto der betroffenen Person zu und speichert diese personenbezogenen Daten.

    Facebook erhält über die Facebook-Komponente immer dann eine Information darüber, dass die betroffene Person unsere Internetseite besucht hat, wenn die betroffene Person zum Zeitpunkt des Aufrufs unserer Internetseite gleichzeitig bei Facebook eingeloggt ist; dies findet unabhängig davon statt, ob die betroffene Person die Facebook-Komponente anklickt oder nicht. Ist eine derartige Übermittlung dieser Informationen an Facebook von der betroffenen Person nicht gewollt, kann diese die Übermittlung dadurch verhindern, dass sie sich vor einem Aufruf unserer Internetseite aus ihrem Facebook-Account ausloggt.

    Die von Facebook veröffentlichte Datenrichtlinie, die unter https://de-de.facebook.com/about/privacy/ abrufbar ist, gibt Aufschluss über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch Facebook. Ferner wird dort erläutert, welche Einstellungsmöglichkeiten Facebook zum Schutz der Privatsphäre der betroffenen Person bietet. Zudem sind unterschiedliche Applikationen erhältlich, die es ermöglichen, eine Datenübermittlung an Facebook zu unterdrücken. Solche Applikationen können durch die betroffene Person genutzt werden, um eine Datenübermittlung an Facebook zu unterdrücken.

Malerweg Sächsische Schweiz - Etappe 2

Ausführliche Beschreibung der 2. Etappe des Malerweges

Etappe 2 - von Wehlen nach Hohnstein

Streckenlänge: 12,6 km - Höhenunterschied:  531m bergauf/346m bergab

Diese weite Etappe des Malerweges ist anspruchsvoller und benötigt etwas Kondition. Sie führt von Wehlen zum Basteigebiet, zum Amselsee und Amselgrund bis nach Rathewalde. Von hier geht es weiter zum Hockstein, der Wolfsschlucht, dem Polenztal und durch den Schindergraben hinauf nach Hohnstein.

2.Etappe Malerweg - Basteibrücke Die neue Verbindungsbrücke von Alt- und Neu-Rathen, Quelle: Sächsische Veduten von I.C.A. Richter 2.Etappe Malerweg - Elbdampfer am Startpunkt Wehlen 2.Etappe Malerweg - neue Bastei-Aussichtsplattform Aussicht von der BASTEY gegen Morgen, Quelle: Sächsische Veduten von I.C.A. Richter 2.Etappe Malerweg - Amselfall bei Rathen Der Amselfall im Rathewalder Grunde, Quelle: Sächsische Veduten von I.C.A. Richter 2.Etappe Malerweg -  Berganlehnhaus bei Rathewalde 2.Etappe Malerweg -  Blick von der Hocksteinaussicht ins Polenztal

Die zweite Etappe des Malerweges beginnt am Marktplatz von Wehlen.

Von dort führt die Route zunächst über die Meinickestraße unmittelbar an der Elbe entlang. Bereits zu Beginn bietet sich ein schöner Blick auf das Basteimassiv, während man von der Bastei später auf Wehlen zurückblicken kann. Besonders reizvoll ist das Motiv, wenn gerade ein Elbdampfer vor der eindrucksvollen Uferlandschaft vorbeifährt.
Auf der Meinickestraße verläuft gleichzeitig der Elberadweg. Beim Wechseln der Straßenseite ist deshalb entsprechende Vorsicht geboten. Nach ungefähr 500 Metern findet man auf der linken Seite eine Informationstafel sowie den Wegweiser des Malerweges. Nun geht es auf dem alten und grobsteinigen Schwarzberggrundweg bergauf. Rund 250 Meter führt der Weg durch den Mischwald, bis man eine Steinmauer erreicht. Diese wird nach rechts überquert. Ihre Funktion bestand darin, die tiefer gelegenen Gebäude bei Starkregen vor Schlamm und Geröll zu schützen.
Wer nach der Mauer geradeaus weiterläuft, befindet sich bereits auf dem Haldenweg. Der Malerweg zweigt deshalb unmittelbar hinter der Mauer nach links ab. Über Treppen beginnt hier ein steiler Aufstieg. Sobald die Steigung wieder etwas nachlässt, erreicht man zwischen Birken und Kiefern die Schwarzbergaussicht. Von diesem Aussichtspunkt eröffnet sich ein schöner Blick auf Wehlen sowie auf den gegenüberliegenden Großen Bärenstein. Anschließend führt die Wanderung weiter bergauf durch Buchenwald. Nach etwas mehr als einem Kilometer erreicht man den „Steinernen Tisch“. Der Steintisch mit den dazugehörigen Steinbänken wurde im Jahr 1710 anlässlich einer Jagd nach einer forstwirtschaftlichen Flurfestlegung aufgestellt. In unmittelbarer Nähe befindet sich die derzeit nicht genutzte Waldgaststätte „Steinerner Tisch“. Als Notlösung gibt es an diesem Ort aber einen kleinen Biergarten mit Imbiss. Es bleibt aber zu hoffen, dass die Gaststätte in nicht zu ferner Zukunft wieder öffnet ...
Schließlich ist die Bastei erreicht – zunächst allerdings über die Basteistraße. Von hier sind es nur noch etwa 250 Meter bis zur berühmten Basteiaussicht. Trotz der zahlreichen Besucher auf der Bastei sollte man sich zunächst nicht von Gastronomie und Souvenirgeschäften ablenken lassen, sondern direkt zur Aussicht gehen. Die alte Aussicht wurde inzwischen erneuert. Die neue, schwebende Aussichtsplattform auf dem Basteifelsen wurde am 3. Februar 2023 eingeweiht. Für Wanderer auf dem Malerweg gehört dieser Aussichtspunkt unbedingt zu einem der größten Erlebnisse der Etappe.

Die Bastei und der Amselgrund

Unmittelbar vor der Aussicht breitet sich die beeindruckende Felsenwelt des Basteigebietes aus. Die Felswand an der Basteiaussicht erreicht eine Höhe von 194 Metern. Unterhalb der Aussicht führt die Basteibrücke zu weiteren Aussichtspunkten sowie zur Felsenburg Neurathen. Tief unterhalb liegt das Elbtal, während die markanten Tafelberge der Sächsischen Schweiz die Landschaft prägen. Diese „malerische“ Umgebung bot den sogenannten Schweizreisenden und den Künstlern aus Dresden zahlreiche Motive und Inspirationen für ihre Arbeiten.
Über den Basteiweg führt die Wanderung vorbei an der mittelalterlichen "Burganlage Neurathen" weiter bergab. Der Ort Rathen bleibt dabei auf der rechten Seite liegen. Im Tal biegt man scharf links ab und trifft bald auf die Eingangspforte und das Kassenhäuschen der Felsenbühne. Nur wenige Meter weiter liegt der Amselsee. Hier besteht die Möglichkeit, ein Ruderboot oder ein Tretboot auszuleihen. Während der Sommermonate ist der See regelmäßig mit Zuchtforellen besetzt. Wer aus dem Boot ins Wasser fällt, dürfte aufgrund der geringen Wassertiefe kaum ertrinken. Was allerdings die Forellen von einem unfreiwilligen Badegast halten, bleibt eine andere Frage. Am linken Ufer des Amselsees führt der Weg weiter. Nach kurzer Zeit trifft man auf der linken Seite auf den Wanderweg, der aus Richtung Schwedenlöcher kommt. Dieser Weg hätte sich grundsätzlich als alternative Abstiegsroute von der Bastei angeboten. Er gehört jedoch nicht zum aktuellen Malerweg, da er nach Unwetterschäden häufig nicht begehbar ist.
Der weitere Anstieg erfolgt anschließend über große, grob gepflasterte Steine, die noch aus früheren Jahrhunderten stammen. Auf diesem Abschnitt geht es hinauf zur Amselfallbaude. Dabei ist zu beachten, dass die Amselfallbaude wegen Steinschlaggefahr gesperrt wurde. Eine Wiedereröffnung ist mittelfristig vorgesehen. Auch der Amselfall selbst wird ähnlich wie der Lichtenhainer Wasserfall in den trockenen Monaten künstlich beziehungsweise manuell betrieben. Häufig reicht allerdings bereits die natürliche Wasserführung aus, um einen eindrucksvollen Anblick zu bieten.

Durch den oberen Amselgrund nach Rathewalde

Vom Amselfall führt die Route zunächst über Treppen und anschließend auf einem Waldweg am Grünbach entlang weiter bergauf. Dieser Abschnitt des Amselgrundes ist deutlich ruhiger als die viel besuchten Bereiche rund um die Bastei. Hier zeigt sich der Amselgrund von seiner wild-romantischen Seite. Quer über den Weg liegende Bäume und der im Tal fließende Grünbach schaffen eine besondere Atmosphäre und laden dazu ein, die Landschaft in Ruhe auf sich wirken zu lassen.
Nach ungefähr einem Kilometer vom Amselfall entfernt erreicht man Rathewalde. Der Ortseingang vom Tal aus bietet einen beinahe märchenhaften Anblick. Besonders fällt die wiederhergestellte „Rathewalder Mühle“ mit ihrem Biergarten auf. Zur Mühle gehört außerdem eine „Kapelle“, die direkt an der Bergwand steht. Bei diesem Gebäude handelt es sich um ein sogenanntes Berganlehnhaus, wie man es beispielsweise auch aus Tirol kennt. Früher diente es Wanderern beziehungsweise Gästen der Mühle als Schlafmöglichkeit. Die Uhr am Gebäude wurde allerdings erst später angebracht. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein Ferienhaus, das gemietet werden kann. Eine über Steintreppen erreichbare Felsterrasse gehört ebenfalls dazu.
Rathewalde hält noch weitere ungewöhnliche Bauwerke bereit. Dazu zählt ein Bauernhaus, das unmittelbar am Steilhang errichtet wurde. Außerdem gibt es ein weiteres Ferienhaus, dessen Grundstückskosten wohl kaum geringer ausfallen könnten: Das Gebäude wurde direkt in Form einer Brücke über dem Grünbach errichtet. Anschließend erreicht man den Dorfplatz. Hier befinden sich ein Gasthaus, die Kirche und ein Parkplatz. Das Malerweg-Zeichen weist bald wieder aus dem Ort hinaus in Richtung Hohnstein. Der Wanderweg führt bis zur Hohnsteiner Straße. Da diese stark befahren ist, verläuft der Wanderweg nicht direkt auf der Straße, sondern parallel dazu durch das Grüne. Über etwa 700 Meter folgt man diesem Abschnitt, bis die große Kreuzung an der ehemaligen Rennstrecke erreicht wird. Hier befindet sich auch die Hocksteinschänke.

Die historische Rennstrecke

Wer später mit dem Auto oder Motorrad zu diesem Punkt zurückkehrt, kann die historische Rundstrecke des ehemaligen Deutschlandrings befahren. Die Strecke ist anspruchsvoll und von zahlreichen Kurven geprägt. Der Deutschlandring wurde zwischen 1933 und 1939 errichtet. Teilweise waren daran auch KZ-Häftlinge aus Hohnstein beteiligt. Wegen des Kriegsausbruchs zum Zweiten Weltkriegs wurde die Rennstrecke bereits im gleichen Jahr wieder geschlossen. Die historische Strecke ist etwa zehn Kilometer lang. Von der Hocksteinschänke führt sie über Serpentinen auf der Wartenbergstraße hinunter ins Polenztal. Anschließend verläuft sie teilweise entlang der Polenz bis Heeselicht. Von dort geht es über die schräg ausgebaute Kaiserstraße, vorbei an Hohburkersdorf, wieder zurück zur Hocksteinschänke.
Im Bereich zwischen Hocksteinschänke und Hohburkersdorf waren seinerzeit große Tribünen vorgesehen. In der Nachkriegszeit fanden auf der Strecke immer wieder illegale Rennen statt. Durch verschiedene verkehrsberuhigende Maßnahmen wie Schwellen und Ausbuchtungen sind solche Rennen inzwischen nahezu unmöglich.

Über den Hockstein ins Polenztal

Von der Hocksteinschänke geht es zunächst noch ein Stück parallel zur Wartenbergstraße bergab. Nach einigen Metern erreicht man den Hocksteinparkplatz. Hier findet man auch wieder die bekannten Markierungen des Malerweges. Nach etwa 250 Metern kommt man zu einer kleinen Steinbrücke (Teufelsbrücke) und anschließend zur Schutzhütte am Hockstein. Die wenige Meter entfernte Hocksteinaussicht liegt an der äußeren Kante der Felsen, noch vor der senkrechten Schlucht. Von dieser Aussichtskanzel blickt man direkt hinunter auf die Polenz und auf das „Gasthaus Polenztal“.
Wie es angesichts der Lage zu erwarten ist, folgt nun ein steiler Abstieg ins Polenztal. Durch die legendäre Wolfsschlucht geht es auf Stahltreppen hinunter. Die Schlucht diente Carl Maria von Weber als künstlerische Vorlage für seine Oper „Der Freischütz“. Die Felswände rücken hier so eng zusammen, dass sich entgegenkommende Wanderer teilweise gut miteinander arrangieren müssen.
Im Polenztal angekommen, sollte man sich nicht lange aufhalten. Der nächste Anstieg führt über den „Schindergraben“ hinauf zur Burgstadt Hohnstein. Der letzte Abschnitt verläuft am Bärengarten entlang. Dort sind noch Mauerreste des früheren Bärengeheges zu sehen. Zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert wurden hier Bären gehalten, die für kurfürstliche Treibjagden – unter anderem im Dresdner Schlosshof – eingesetzt wurden.
Nun befindet man sich bereits unterhalb der Burg Hohnstein, die weithin sichtbar auf einem gewaltigen Felsen thront. Nur wenige Minuten später erreicht man den Marktplatz der romantischen Stadt Hohnstein. Damit ist die zweite Etappe des Malerweges beendet. Wer vor der Rückfahrt noch etwas Zeit zur Verfügung hat, sollte sich auch das Innere der Burg Hohnstein ansehen. Ebenso lohnt sich ein Besuch der Stadtkirche, die nach Plänen von George Bähr errichtet wurde.


In der Karte ist der Verlauf der 2. Etappe des Malerweges als roter Strich eingezeichnet. Sie finden so leicht ein passendes Ferienobjekt in der Nähe des Wanderweges. Mit einem Klick auf das Objektsymbol gelagen Sie dierekt zum Vermieterkontakt und dessen Homepage.

Für die Anreise ist die S-Bahn Linie S1 zu empfehlen. Anschließend muss man mit der Fähre noch das Elbufer wechseln. Für die Rückfahrt nutzt man die Buslinie 236 von Hohnstein nach Pirna; von Pirna dann weiter mit S-Bahn Linie S1
Mit dem PKW fährt man entweder über die B172 nach Pirna und anschließend über Struppen und Naundorf nach Wehlen oder auf der gegenüberliegenden Elbseite von Pirna über Dorf Wehlen bis zum Elbufer. In beiden Varianten muss man aber umständlich mit dem Nahverkehr nach Wehlen zurück.

Für die Wanderung auf den Etappen des Malerweges benötigen Sie im besten Falle Wanderkarten im Maßstab 1:10000 und weiterführende Wanderführer, die Ihnen auch zusätzliche Zwischenetappen und interessante Abstecher präsentieren. Wir empfehlen deshalb die hochauflösenden Wanderkarten des Kartographischen Verlages Rolf Böhm und Wanderführer des Berg-& Naturverlages Rölke.

2.Etappe Malerweg - Wanderührer

Malerweg-Wanderführer

Der Malerweg-Wanderführer beschreibt die Wanderung 2 "Romantische Höhepunkte" und beinhaltet folgende Kapitel:

  • Der Teufel im Uttewalder Grunde oder - das Rappern
  • Wehlstädtel
  • Carl Gustav Carus (1789-1869)
  • Basteiund Basteibrücke
In der Wanderung 3 wird unter Anderem die Wolfsschlucht am Hockstein beschrieben.
Bei beiden Wanderbeschreibungen sind zahlreiche Kunstwerke der Maler abgebildet, denen der Malerweg letztendlich seinen Namen verdankt.

zum Onlineshop


Wanderkarte Bastei

Wanderkarte Basteigebiet

Die Wanderkarte für das Basteigebiet beinhaltet folgende Wanderzielgebiete:

  • Uttewalde und Uttewalder Grund
  • Wehlen
  • Rathen und Amselsee
  • Basteigebiet mit Basteiaussicht, Basteibrücke und Schwedenlöcher
  • Felsenburg Neurathen
  • Rathewalde und der Hockstein
  • Hohnstein
zum Onlineshop



Fragen zur 2.Etappe des Malerweges

Der Malerweg hat seinen Namen von den Künstlern der Romantik, die im 18. und 19. Jahrhundert die spektakuläre Felsenwelt des Sandsteingebirges für sich entdeckten.
  • Wie alles begann: Die beiden Schweizer Maler Adrian Zingg und Anton Graff reisten 1766 nach Dresden und wanderten von dort aus in die Felsenwelt. Sie fühlten sich an ihre Heimat erinnert und prägten den Begriff „Sächsische Schweiz“.
  • Die Rolle der Dresdner Kunstakademie:
    In den folgenden Jahrzehnten zogen unzählige berühmte Künstler wie Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und Ludwig Richter auf genau diesen Pfaden durch das Gebirge. Sie hielten die wilden Schluchten und majestätischen Tafelberge in Skizzen und Ölgemälden fest. Dies geschah häufig in Begleitung von Kunststudenten im Rahmen ihrer Ausbildung.
  • Der Fremdenweg:
    Mit dem beginnenden Tourismus in der Sächsischen Schweiz folgten auch die Touristen den Pfaden der Künstler zu den schönsten Aussichten. Bekannt wurde der Fernwanderweg von Dresden Pillnitz bis zum Prebischtor in Böhmen als der "Fremdenweg".
  • Der Malerweg:
    Der heutige, moderne Malerweg wurde im Jahr 2006 offiziell neu eröffnet. Er folgt im Wesentlichen den historischen Routen und führt Wanderer genau zu jenen Orten, an denen die berühmten Kunstwerke der Romantik entstanden sind.

Die folgenden Gemälde und Zeichnungen sind durch Inspirationen auf der 2. Etappe des heutigen Malerweges entstanden:

  • Der „Wanderer über dem Nebelmeer“ (Caspar David Friedrich, 1818)
    - Motiv: Das wohl ikonischste Bild der deutschen Romantik zeigt einen Mann auf einem Felsgipfel, der auf eine majestätische Nebellandschaft blickt.
    - Bezug zur Etappe: Friedrich komponierte dieses Meisterwerk aus verschiedenen Skizen, die er in der Region zeichnete. Der markante Vordergrundfels ist dem nahegelegenen Gamrig nachempfunden. Wenn Sie auf der 2. Etappe von der Bastei blicken – besonders an nebeligen Herbst- oder Frühlingsmorgen –, stehen Sie genau in der Kulisse, die dieses Lebensgefühl einfängt.
    - Link zum Bild

  • „Zwei Männer in Betrachtung des Mondes“ (Caspar David Friedrich, 1819/20)
    - Motiv: Zwei Figuren stehen andächtig in einer rauen, felsigen Naturkulisse und blicken auf den Sichelmond.
    - Bezug zur Etappe: Als direkte Inspiration für die zerklüfteten Felsen und die düster-romantische Stimmung im Hintergrund gilt die raue Natur rund um den Uttewalder Grund (den Sie am Ende der 1. Etappe passieren) sowie die Felsformationen entlang des Basteigebietes.
    - Link zum Bild

  • „Die Basteibrücke“ (Adrian Zingg / Carl August Richter u.a.)
    - Motiv: Die schroffen Felsnadeln der heutigen Bastei.
    - Bezug zur Etappe: Bevor 1851 die heutige steinerne Basteibrücke gebaut wurde, zog bereits die hölzerne Vorgängerbrücke die Maler magisch an. Künstler wie Adrian Zingg (der Mitbegründer des Namens „Sächsische Schweiz“) hielten die Felsenburg Neurathen und die wilde Natur der Bastei in unzähligen Radierungen fest.
    - Link zum Bild von I.C.A.Richter


Ja, es gibt Angebote mit unterschiedlichem Leistungsumfang. Wir empfehlen stets den Reiseveranstalter "Augustustours". Hier finden Sie ein professionelles, ausgereiftes Angebot mit viel Flexibilität.
Hier die Kontaktdaten:
AugustusTours GmbH & Co. KG
Turnerweg 6
01097 Dresden

Rad- und Wanderreisen:
Tel.: 0351 - 5634820
E-Mail: aktiv@augustustours.de
www.augustustours.de


Augustustours
Ja, das Wandern mit Hund ist möglich; aber mit unterschiedlichen Einschränkungen pro Etappe:

  1. Etappe: Der Streckenverlauf ist eben und für Hunde problemlos machbar.
  2. Etappe: Die Wolfsschlucht am Hockstein ist mit steilen Eisentreppen und Engstellen für Hunde unpassierbar. Als Umgehung empfehlen wir den Lehrpfad Hohnstein.
  3. Etappe: Der Streckenverlauf ist eben und für Hunde problemlos machbar.
  4. Etappe: Mit Hund ist diese Etappe eine Herausforderung. Auf den Schrammsteinen gibt es schwierige Passagen und beim Sandloch-Abstieg sollte der Hund schwindelfrei sein. Am Kuhstall sollte man die Himmelsleiter mit der Eisentreppe meiden. Beim Abstieg vom Kuhstall auf den Wanderweg muss man den Hund ein Stück über die Eisenleiter tragen.
  5. Etappe: Ist machbar. Man sollte aber auf Abstecher zum Arnstein und zum Teichstein verzichten (Eisenleitern/Ketten).
  6. Etappe: Ist machbar. Der Aufstieg zum Gohrisch muss eventuell ausfallen oder man trägt den Hund über kurze Leiter-Abschnitte.
  7. Etappe: Die kritisch Stelle bei dieser Etappe ist der Pfaffenstein. Vom Aufstieg über das nördliche "Nadelöhr" ist dringend abzuraten (da steile Steintreppen mit Gegenverkehr). Zu empfehlen ist der westliche Normalaufstieg, über den man später wieder absteigt. Der Abstecher zur Barbarine ist ebenfalls tabu, da es hier auch wieder sehr eng wird.
  8. Etappe: Zu Beginn der letzten Etappe sind ein paar Leitern zu überwinden. Man kann den Weg am Rauenstein bis Wehlen aber auch umgehen. Der Rest der Strecke ist wieder hundetauglich.
Grundsätzlich sollte man genügend Trinkwasser für das Tier mitführen. Im gesamten Nationalpark ist Leinenpflicht!

Ja, es kommt immer wieder zu Sperrungen von kurzen Abschnitten des Malerweges aufgrund von Unwettern und Waldumbau-Maßnahmen. Bitte informieren Sie sich aktuell auf der Seite WEGESERVICE des Nationalparks Sächsische Schweiz. Umgehungen sind meist vor Ort ausgewiesen.



Alle 8 Etappen